First Update
Cuba.
Also als erstes kann ich sagen: Es ist ganz anders, als ich mir vorgestellt habe. Kein McDonalds…
Nein, im Ernst, ich wusste dass es kein reiches Land ist, dass es vieles nicht gibt und dass die Menschen arm sind. Mit so viel Trostlosigkeit habe ich allerdings nicht gerechnet. Die Strassen sind kaputt, die Hauser sind total verfallen und verstaubt, die Menschen leben im Dreck. Tropische Strandparadiese und gibt es nur in Varadero und die lauschigen Colonialvillen Habanas sind auch nur fuer Touristen gemacht. Die Double Economy richtet viel Schaden an und korrumpiert das System. Man kann es tatsaechlich sehen…
Das war das Cuba, das ich die letzten 2 Wochen hier erlebt habe. Es gab nur einige wenige Augenblicke, in denen die Begeisterungsfaehigkeit dieses Volks durchgeblitzt ist…
Seit gestern, allerdings, ist alles anders. Ganz am suedoeslichsten Zipfel dieser Insel, liegt Baracoa. Und dieses Staedchen ist wahrlich ein Paradies. Est seit den 60er Jahren ist dieses Doerfchen auf dem Landweg erreichbar. Columbus hat hier am Weg nach Amerika zum ersten Mal angelegt und war wahrscheinlich genauso verzaubert wie ich.
Palmen, Berge, eine wahnsinnig ueppige Natur, liebenswerte Menschen, gutes Essen (ich sag es euch – die Cubanische Kueche ist weder gut noch abwechslungsreich: Schwein oder Huhn mit schwarzem Reis, oder Brote mit fettiger Wurst – Tag fuer Tag…): kurz – Baracoa ist der schoenste Platz Cubas. Ich liebe es.
Fotos gibt es erst spaeter, die technische Ausstattung hier ist nicht die beste.
Ali wird einen ganz ausfuehrlichen Blog schreiben, wenn er wieder in Wien ist, mit einigen sehr lustigen Geschichten und schraegen Fotos von dem cubanischen Leben hier – hahaha…
Ich schicke euch allen ein dickes Beso!!
Hola!
siegi … es verdad !!!
Alijandro & Marlenita
[...] Sicherheit nicht einfach zu benennen, da hunderte wunderschöne, teils rauhe Felseninseln oder tropische Strandparadiese um die Gunst in unseren Träumen buhlen. Inseln trennen schon räumlich den Alltagsstress [...]