Ist der Ruf erst ruiniert…
… ich werde immer wieder darauf angesprochen, ob ich nicht zu “freizügig” mit Informationen in meinem Blog umgehe.
Hmmm…. Mal überlegen:
- Ich schreibe über mein Privatleben
- Ich offeriere, streng verschreibungspflichtige Medikamente zu importieren
- UND: Ich schreibe über meinen Arbeitgeber.
Heißt das etwa dass ich:
- Ein gläserner Mensch bin?
- Nebenberuflich ein illegales Import-Export Geschäft betreibe?
- bald arbeitslos bin?
Bullshit – Natürlich nicht !! ![]()
Natürlich mache ich Spaß,
Natürlich habe ich KEINE Viagras aus Bangkok importiert,
Natürlich muss ich in KEINE Rehab-Klinik,
und Natürlich werde ich nicht gekündigt nur weil ich über vereinzelte Erlebnisse aus Jobs schreibe.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie viel er bereit ist von seinem Privatleben zu teilen. Ich persönlich erzähle gerne und offenherzig was ich erlebt habe. Ich bin so ein Mensch. Und wenn ich es einer fremden Person in der U-Bahn erzählen würde, dann kann ich es auch in meinem Blog posten. So what …?! Wir schreiben das Jahr 2009. Ich habe keine Brieffreunde – ich habe Facebook!
Voyeuristisch…? – Ja, vielleicht. Aber so ist der Geist der Zeit!
À propos Facebook: Wer kennt nicht die Geschichten von der 16 jährigen Praktikantin die fristlos entlassen wurde weil sie auf Facebook schrieb, dass sie ihren Job “fad” findet?
Viele Informationen über eine Firma sind sensibel. Zweifellos!
Allerdings sind es nicht ALLE. Und am Ende des Tages darf man ruhig ein bißchen Humor beweisen. Eine Firma, die ihren Angestellten auf so etwas mit einer Kündigung antwortet, hat den Zeitgeist ohnehin nicht verstanden.
Ich liebe Geschichten und ich trage gerne dick auf. Deswegen bitte beim Lesen immer das Zwinker-Smiley mitdenken
